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03.01.2018

 

Alle Jahre wieder die guten Vorsätze ... Diesmal ohne mich!

 

 

 

Es ist kurz vor zwölf in der Silvesternacht. Nach einem rauschenden Fondue-Festessen lümmle ich mit meinen besten Freundinnen auf der Couch herum. Mit vollen Bäuchen und einem Glas Sektchen in der Hand reden und lachen wir über Gott und die Welt. In einem Moment der Stille wird letztlich die gefürchtete Frage aller Fragen zum Jahresende gestellt: «Und? Welchen guten Vorsatz hast du für dieses Jahr getroffen? Den Rettungsring endlich wegtrainieren? Gesünder leben? Nur noch Naturrohkost zu dir nehmen? Dünner, schneller, weniger gestresst, ja einfach besser werden?» Ich blicke in die Runde und sehe ambitionierte Blicke auf leicht gequält reinblickenden Gesichtern. Und plötzlich rebellieren meine Gedanken: Ich will mir nicht wieder soundso viele Vorsätze überlegen, die ich sowieso nach zwei Wochen nicht mehr einhalte. Statt mir den Start ins neue Jahr zu verderben, möchte ich ganz à la Carpe Diem jeden Moment geniessen, ihn voll auskosten – ja, einfach nur im Hier und Jetzt leben!!! Deshalb lautet mein diesjähriges Anti-Vorsatz-Manifest:

 

1. Mehr Sport treiben? Ja, aber nur dann, wenn ich hinterher auch wirklich schlemmen darf. 40 Minuten strammes Radfahren würden 440 Kalorien verbrennen? Na, da schmeckt doch gleich jede Pizza mit einer Extraportion an Käse hinterher nur noch besser!

 

2. Weniger Shoppen? Niemals! Aber wie wär’s mal zur Abwechslung statt etwas Kleinem, etwas Grosses sich zu gönnen?! Neben Job, Familie und Hausarbeit bin ich es mir schliesslich wert, mich hin und wieder etwas zu verwöhnen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben – oder die verräterisch raschelnden Shoppingtüten an meinem Schatz vorbeischmuggeln zu müssen. Eine echte Shoppingqueen ist halt ab und an etwas naughty, und steht zu ihrer besonders raren Shopping-Ausbeute!

 

3. Mehr aufräumen? Ja, aber nur um Platz für neue Ideen zu schaffen! Das Geheimnis für neue Inspirationen und kreative Dekorationen? PLATZ SCHAFFEN! Dieses Jahr mache ich Ernst und entrümple meine Wohnung. Um mich von belastendem Besitz zu trennen, wende ich zum Beispiel die magische Kondō-Formel an.

 

4. Den Kleiderschrank ausmisten? Ja, aber nur um hinterher neue Mode zu shoppen!

Auch mein Kleiderschrank wird 2018 radibuz entschlackt. Zuallererst werde ich wohl meine Garderobe nach Jahreszeit sortieren. Wie gern ich auch meinen kuscheligen Wintermantel habe, in meinem Schrank nimmt er sehr wertvollen Platz in Anspruch. Sobald es draussen wärmer wird, werde ich deshalb meine gesamte Wintergarderobe in leere Kartons verstauen. Diese liegen schliesslich bei mir genügend herum.

Habt Ihr auch manchmal das Gefühl, dass Eurer Kleiderschrank aus allen Nähten platzt, Ihr aber dennoch mal wieder nichts zum Anziehen habt? Hmm ..., vielleicht ist der Kleiderschrank einfach so voll, dass wir schlichtweg den Überblick verloren haben? Um den Blick für das Wesentliche zurückzugewinnen, werde ich mich wohl oder übel von gewissen Teilen trennen. Alles, was ich länger als ein Jahr nicht getragen habe oder alt und löchrig ist, wird konsequent aussortiert. (Abra-Kon-dabra: Was Kondō kann, schaffen wir auch!). Nur Mut, ausgediente Kleider in gutem Zustand lassen sich doch super auf Onlinebörsen, Flohmärkten oder in Brockenhäusern verkaufen. Und das Tolle daran ist: Mit den Einnahmen kann ich mir hinterher etwas Neues leisten. 

 

5. Mehr Zeit für Entspannung? Ja!!! (und diesmal ohne Wenn und Aber) Laut Studien würde der Mensch in seinem gesamten Leben 24 Jahre schlafen, 12 Jahre fernsehen und 8 Jahre arbeiten. Hingegen nur 12 Monate würden wir für Kino, Theater oder Konzerte widmen. Ganz davon abgesehen, dass wir im gesamten Leben (nur!) ca. 100.000 Mal küssen – wobei doch ein vermehrtes Küssen die Lebensdauer um bis zu 5 Jahre verlängert?! Worauf warte ich dann noch? Statt mich mit dem Fernsehprogramm zu langweilen, verlängere ich lieber meine Lebensdauer und spitze die Lippen. Da macht das Kuscheln mit meinem Schatz auf dem Sofa gleich doppelt so viel Spass - und auf einmal spiele ich die Hauptrolle im abendlichen Unterhaltungsprogramm. 

Bisous, Bisous Mila.

P.S.: Und mein Rettungsring gehört einfach zu mir. Da hat man(n) einfach mehr zum Gernhaben und Hineinkneifen.

 

Welche Vorsätze werdet Ihr garantiert nicht einhalten? 

 

  

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03.01.2018

Alle Jahre wieder die guten Vorsätze... Diesmal ohne mich!

Es ist kurz vor zwölf in der Silvesternacht. Nach einem rauschenden Fondue-Festessen lümmle ich mit meinen besten Freundinnen auf der Couch herum. Mit vollen Bäuchen und einem Glas Sektchen in der Hand reden und lachen wir über Gott und die Welt. In einem Moment der Stille wird letztlich die gefürchtete Frage aller Fragen zum Jahresende gestellt: «Und? Welchen guten Vorsatz hast du für dieses Jahr getroffen? Den Rettungsring endlich wegtrainieren? Gesünder leben? Nur noch Naturrohkost zu dir nehmen? Dünner, schneller, weniger gestresst, ja einfach besser werden?» Ich blicke in die Runde und sehe ambitionierte Blicke auf leicht gequält reinblickenden Gesichtern. Und plötzlich rebellieren meine Gedanken: Ich will mir nicht wieder soundso viele Vorsätze überlegen, die ich sowieso nach zwei Wochen nicht mehr einhalte. Statt mir den Start ins neue Jahr zu verderben, möchte ich ganz à la Carpe Diem jeden Moment geniessen, ihn voll auskosten – ja, einfach nur im Hier und Jetzt leben!!! Deshalb lautet mein diesjähriges Anti-Vorsatz-Manifest:

 

1. Mehr Sport treiben? Ja, aber nur dann, wenn ich hinterher auch wirklich schlemmen darf. 40 Minuten strammes Radfahren würden 440 Kalorien verbrennen? Na, da schmeckt doch gleich jede Pizza mit einer Extraportion an Käse hinterher nur noch besser!

 

2. Weniger Shoppen? Niemals! Aber wie wär’s mal zur Abwechslung statt etwas Kleinem, etwas Grosses sich zu gönnen?! Neben Job, Familie und Hausarbeit bin ich es mir schliesslich wert, mich hin und wieder etwas zu verwöhnen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben – oder die verräterisch raschelnden Shoppingtüten an meinem Schatz vorbeischmuggeln zu müssen. Eine echte Shoppingqueen ist halt ab und an etwas naughty, und steht zu ihrer besonders raren Shopping-Ausbeute!

 

3. Mehr aufräumen? Ja, aber nur um Platz für neue Ideen zu schaffen! Das Geheimnis für neue Inspirationen und kreative Dekorationen? PLATZ SCHAFFEN! Dieses Jahr mache ich Ernst und entrümple meine Wohnung. Um mich von belastendem Besitz zu trennen, wende ich zum Beispiel die magische Kondō-Formel an.

 

4. Den Kleiderschrank ausmisten? Ja, aber nur um hinterher neue Mode zu shoppen!

Auch mein Kleiderschrank wird 2018 radibuz entschlackt. Zuallererst werde ich wohl meine Garderobe nach Jahreszeit sortieren. Wie gern ich auch meinen kuscheligen Wintermantel habe, in meinem Schrank nimmt er sehr wertvollen Platz in Anspruch. Sobald es draussen wärmer wird, werde ich deshalb meine gesamte Wintergarderobe in leere Kartons verstauen. Diese liegen schliesslich bei mir genügend herum.

Habt Ihr auch manchmal das Gefühl, dass Eurer Kleiderschrank aus allen Nähten platzt, Ihr aber dennoch mal wieder nichts zum Anziehen habt? Hmm ..., vielleicht ist der Kleiderschrank einfach so voll, dass wir schlichtweg den Überblick verloren haben? Um den Blick für das Wesentliche zurückzugewinnen, werde ich mich wohl oder übel von gewissen Teilen trennen. Alles, was ich länger als ein Jahr nicht getragen habe oder alt und löchrig ist, wird konsequent aussortiert. (Abra-Kon-dabra: Was Kondō kann, schaffen wir auch!). Nur Mut, ausgediente Kleider in gutem Zustand lassen sich doch super auf Onlinebörsen, Flohmärkten oder in Brockenhäusern verkaufen. Und das Tolle daran ist: Mit den Einnahmen kann ich mir hinterher etwas Neues leisten. 

 

5. Mehr Zeit für Entspannung? Ja!!! (und diesmal ohne Wenn und Aber) Laut Studien würde der Mensch in seinem gesamten Leben 24 Jahre schlafen, 12 Jahre fernsehen und 8 Jahre arbeiten. Hingegen nur 12 Monate würden wir für Kino, Theater oder Konzerte widmen. Ganz davon abgesehen, dass wir im gesamten Leben (nur!) ca. 100.000 Mal küssen – wobei doch ein vermehrtes Küssen die Lebensdauer um bis zu 5 Jahre verlängert?! Worauf warte ich dann noch? Statt mich mit dem Fernsehprogramm zu langweilen, verlängere ich lieber meine Lebensdauer und spitze die Lippen. Da macht das Kuscheln mit meinem Schatz auf dem Sofa gleich doppelt so viel Spass - und auf einmal spiele ich die Hauptrolle im abendlichen Unterhaltungsprogramm.

 

Bisous, Bisous Mila.

 

P.S.: Und mein Rettungsring gehört einfach zu mir. Da hat man(n) einfach mehr zum Gernhaben und Hineinkneifen.

 

Welche Vorsätze werdet Ihr garantiert nicht einhalten? 

 

  

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