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14.03.2018

 

Der Frühjahrsputz – das bisschen Haushalt…

lässt die Pfunde purzeln!

 

 

Alle Jahre wieder ist es soweit: Mit dem Frühling steht auch die Frühlingsputzete vor der Haustür. Die Vögel zwitschern, zögernd zeigen sich die ersten Blütenknospen und eine dicke Staubschicht auf dem Büchergestell lässt meine Hand nervös zu Kübel und Putzlappen zucken. Und spätestens sobald sich meine Schwiegermama zu Besuch ankündigt, bricht es bei mir aus: das Putzfieber. Ausgerüstet mit Mopp und Putzlappen sowie meiner zielsicheren Ajax-Sprühflasche verwandle ich mich in einen kleinen übermütigen Putz-Rambo. Dabei gehe ich organisiert und diszipliniert vor, falte brav mein Staubtuch viermal – statt es mit jedem Wisch zusammenzuknüllen – und wische ganz strategisch immer von oben nach unten. Insgesamt geht es ziemlich schonungslos zu: Herdplatte und Backofen werden knurrend von hartnäckigen Ver(grrr)krustungen befreit, der Kühlschrank wird abgetaut und die Vorhänge werden gewaschen. Auch vor einem Ganzkörpereinsatz scheue ich schliesslich nicht zurück. Aus Leibeskräften schrubbe ich auf Händen und Füssen kniend den Fussboden und jage mit «igitt»-Schreien dicke Staubmäuse aus den finstersten Ecken.

 

Der Umwelt zur Liebe benutze ich natürliche Putzmittel wie Essig, Salz, Backpulver oder Zitronensäure. Als Geheimwaffe setze ich meinen Mopp mit integrierter Sprühfunktion ein. Auch mein vollautomatischer Fensterreiniger kommt zum Einsatz. Die Challenge: In 25 Minuten alle Fenster und Plättli zu streifenfreiem Glanz bringen.

 

Zur Unterhaltung höre ich meine Lieblings-Playlist, denn zu rhythmischen Salsa-Klängen schwingt sich der Staubsauger einfach mit mehr Elan. Lauthals und leidenschaftlich singe ich mit, bis mein Hund vor dem röhrenden Staubsauger panisch das Weite sucht – wohingegen mein Büsi sich in Seelenruhe absaugen lässt. Um alten Mief und eingenistete Erkältungsviren auszulüften, reisse ich energisch alle Fenster auf. Mein Mann schüttelt dabei verständnislos den Kopf und versteht nicht, warum für mich das Putzen fast schon therapeutisch wirkt. Und das bestätigt sogar eine britische Umfrage! Für die Mehrzahl der befragten Britinnen gebe das Putzen das Gefühl, das Leben unter Kontrolle zu haben (Man(n) darf ruhig ab und zu sein Leben unter Kontrolle bekommen …). Ich persönlich vergesse beim Putzen und Polieren meine Sorgen. Und wenn ich mal verärgert bin, poliere ich nur umso vehementer und lasse mit meinem Dampfreiniger in der Küche so richtig Dampf ab.

 

Und das Schöne dabei ist: Die Hausarbeiten sorgen nicht nur für einen freien Kopf und ein sauberes Heim, sondern auch für einen erhöhten Kalorienverbrauch. Kein Scherz, sobald ich mindestens eine halbe Stunde staubsauge, verbrenne ich anscheinend ca. 110 kcal. Beim Spülen und Kochen jeweils ca. 75 kcal, beim Fensterputzen ca. 100 kcal und beim Möbelrücken sogar 180 kcal! Für einen verstärkten Effekt baue ich beim Abstauben des Büchergestells spontan kleine Dehn- und Yoga-Übungen ein. Am Ende des Tages haben Fernseher und Sofa miteinander den Platz getauscht und bei mir sieht wieder alles glänzend und streifenfrei aus.

 

Meine Frage nun Euch: Werdet Ihr auch zum Putzteufel oder gehört Ihr eher zu den Putzmuffeln?

 

P.S.: Summa summarum habe ich heute 500 kcal (gefühlte 1000!!!) verbraucht. Zur Entspannung gönne ich mir ein warmes Schaumbad – selbstverständlich mit einer heissen Schoggi und einem ordentlichen Klacks an Rahm.

 

Gruss und Putz … äh Kuss Mila

 

  

 

 

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14.03.2018

 

Der Frühjahrsputz – das bisschen Haushalt…

lässt die Pfunde purzeln!

 

 

Alle Jahre wieder ist es soweit: Mit dem Frühling steht auch die Frühlingsputzete vor der Haustür. Die Vögel zwitschern, zögernd zeigen sich die ersten Blütenknospen und eine dicke Staubschicht auf dem Büchergestell lässt meine Hand nervös zu Kübel und Putzlappen zucken. Und spätestens sobald sich meine Schwiegermama zu Besuch ankündigt, bricht es bei mir aus: das Putzfieber. Ausgerüstet mit Mopp und Putzlappen sowie meiner zielsicheren Ajax-Sprühflasche verwandle ich mich in einen kleinen übermütigen Putz-Rambo. Dabei gehe ich organisiert und diszipliniert vor, falte brav mein Staubtuch viermal – statt es mit jedem Wisch zusammenzuknüllen – und wische ganz strategisch immer von oben nach unten. Insgesamt geht es ziemlich schonungslos zu: Herdplatte und Backofen werden knurrend von hartnäckigen Ver(grrr)krustungen befreit, der Kühlschrank wird abgetaut und die Vorhänge werden gewaschen. Auch vor einem Ganzkörpereinsatz scheue ich schliesslich nicht zurück. Aus Leibeskräften schrubbe ich auf Händen und Füssen kniend den Fussboden und jage mit «igitt»-Schreien dicke Staubmäuse aus den finstersten Ecken.

 

 

Der Umwelt zur Liebe benutze ich natürliche Putzmittel wie Essig, Salz, Backpulver oder Zitronensäure. Als Geheimwaffe setze ich meinen Mopp mit integrierter Sprühfunktion ein. Auch mein vollautomatischer Fensterreiniger kommt zum Einsatz. Die Challenge: In 25 Minuten alle Fenster und Plättli zu streifenfreiem Glanz bringen.

 

Zur Unterhaltung höre ich meine Lieblings-Playlist, denn zu rhythmischen Salsa-Klängen schwingt sich der Staubsauger einfach mit mehr Elan. Lauthals und leidenschaftlich singe ich mit, bis mein Hund vor dem röhrenden Staubsauger panisch das Weite sucht – wohingegen mein Büsi sich in Seelenruhe absaugen lässt. Um alten Mief und eingenistete Erkältungsviren auszulüften, reisse ich energisch alle Fenster auf. Mein Mann schüttelt dabei verständnislos den Kopf und versteht nicht, warum für mich das Putzen fast schon therapeutisch wirkt. Und das bestätigt sogar eine britische Umfrage! Für die Mehrzahl der befragten Britinnen gebe das Putzen das Gefühl, das Leben unter Kontrolle zu haben (Man(n) darf ruhig ab und zu sein Leben unter Kontrolle bekommen …). Ich persönlich vergesse beim Putzen und Polieren meine Sorgen. Und wenn ich mal verärgert bin, poliere ich nur umso vehementer und lasse mit meinem Dampfreiniger in der Küche so richtig Dampf ab.

 

Und das Schöne dabei ist: Die Hausarbeiten sorgen nicht nur für einen freien Kopf und ein sauberes Heim, sondern auch für einen erhöhten Kalorienverbrauch. Kein Scherz, sobald ich mindestens eine halbe Stunde staubsauge, verbrenne ich anscheinend ca. 110 kcal. Beim Spülen und Kochen jeweils ca. 75 kcal, beim Fensterputzen ca. 100 kcal und beim Möbelrücken sogar 180 kcal! Für einen verstärkten Effekt baue ich beim Abstauben des Büchergestells spontan kleine Dehn- und Yoga-Übungen ein. Am Ende des Tages haben Fernseher und Sofa miteinander den Platz getauscht und bei mir sieht wieder alles glänzend und streifenfrei aus.

 

Meine Frage nun Euch: Werdet Ihr auch zum Putzteufel oder gehört Ihr eher zu den Putzmuffeln?

 

P.S.: Summa summarum habe ich heute 500 kcal (gefühlte 1000!!!) verbraucht. Zur Entspannung gönne ich mir ein warmes Schaumbad – selbstverständlich mit einer heissen Schoggi und einem ordentlichen Klacks an Rahm.

 

Gruss und Putz … äh Kuss Mila

  

 

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